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Holgis Kellerkollektor "Reload"
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03.06.2017 18:01
HolgiB 
Holgis Kellerkollektor "Reload"

Hallo zusammen,

nachdem der "Korpus" mit Absorber gefühlt ein halbes Jahrhundert hing, hab ich die letzten Tage endlich mal meinen Kollektor für den Keller fertig gestellt. Das erste Exemplar aus Buche Leimholzplatten verabschiedete sich ja unrühmlicherweise nach knapp einem halben Jahr und verzog sich.

So schaut nur der Neue aus:


Der Rahmen ist aus Terassendielen. Ich weiß leider nicht mehr das Holz, da ich die Bretter schon vor knapp nem Jahr gekauft hatte. Die Rückwand ist aus OSB-Platten. Als Absorber dienen Rippenstreckmetall Matten, wie sie fürs Verputzen verwendet werden.
Diese habe ich mit "Auspufflack" schwarz gesprüht.

Ich bin soweit mit der Performance ganz zufrieden:


War auch eher diesig heute.

Zur Regelung dient so ein billiger Thermostat mit externem Fühler von Pollin:


Im Gegensatz zu vorher wo ich Umluft hatte, habe ich jetzt analog zur Solarventi Kellerlüftung eine Aussenansaugung gemacht:


Was leider noch fehlt ist die Anbindung des zweiten Lüfters in der Waschküche, denn dafür muss ich noch so knapp 10-15 m Kabel ziehen und an den Thermostat hängen.

LG,
Holgi

06.06.2017 04:42
Sandy 

Administrator

Re: Holgis Kellerkollektor "Reload"

Es muss nicht immer kompliziert sein, Holgi und ein einfacher Aufbau macht auch den Leuten Mut, die sich sonst nicht rantrauen.

Über 29 °C im Keller ist ein hoher Wert, bei dir dienen die Räumlichkeiten wohl nicht der Lebensmittelaufbewahrung. Dies war bisher der Grund, meinen Keller nicht mit einem Kollektor zu versorgen. Wie sieht es jetzt mit der Feuchtigkeit aus, wird der Raum richtig trocken?
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Grüße von
Rainer
(Sandy)
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07.06.2017 09:14
HolgiB 
Re: Holgis Kellerkollektor "Reload"

Hej Sandy,

wow.....4:42h ? Du bist ja früh unterwegs....oder eher spät ?

Unser Keller dient nicht zur Aufbewahrung von Lebensmitteln. Wenn man mal von Marmeladegläsern absieht.
Die gemessenen 29"C sind auch eher geschmeichelt, weil das ja direkt am Einlass ist. Realistisch betrachtet und unter Berücksichtigung der eher geringen Förderleistung von Zu- und Abluftventilator wäre eine Temperaturerhöhung im Keller von durchschnittlich 2°C schon immens. Gerade vor dem Hintergrund der hohen thermischen Speichermasse.

Ich ziele auch eher auf eine Mischung aus Frischluftzufuhr und leichte Temperierung ab. Weniger eine echte "Beheizung" des Kellers. Ich glaube um dem meinen Keller wirklich zu beheizen bräuchte ich eher so 10 m² oder mehr an Kollektorfläche plus zwei dicken Tangential Lüfter a la "Ufo".

Ja, den Kollektor habe ich bewusst einfach gehalten, da er ja auch nur an warmen Tagen laufen soll und demzufolge die thermischen Verluste im Gegensatz zu meinem Wohnungskollektor zu vernachlässigen sind.

Zum Verlauf der Feuchtigkeit kann ich leider wenig sagen. Zum Einen läuft der Kolli erst ein paar Tage und die Ansteuerung des "Abluft"-Lüfters fehlt noch. Zum Anderen habe ich bei mir im Keller das Problem, dass der Boden über keine Trennschicht zum Erdreich verfügt und bei Regen häufig feucht ist. So gesehen, soll der Kellerkollektor eher etwas gegensteuern, denn wirklich "trocknen". Bei insgesamt noch gut 55 m² Kellerboden möchte ich mir das aber aktuell nicht geben da irgendwas auszuheben und neuen Kellerboden einzuziehen. Das übersteigt bei weitem meine Kräfte und den finanziellen Rahmen.

LG,
Holgi

07.06.2017 21:08
Sandy 

Administrator

Re: Holgis Kellerkollektor "Reload"

Wie war das nochmal, befindet sich die Kellerdecke auf Höhe der Erdoberfläche oder darüber? Die Bilder in deinem alten Thread sind leider nicht mehr vorhanden.
So ein Keller ist ja schön und gut, aber persönlich würde ich bei einem Neubau darauf verzichten. Die Kosten für Bau und Erhaltung sind nach meiner Meinung einfach zu hoch.

Frühe Uhrzeit: Das Forum zeigt die Normalzeit, den Beitrag habe ich um 5:42 Sommerzeit geschrieben. Es wird hier im Norden bereits jetzt bei klarem Himmel Nachts nicht mehr richtig dunkel und wenn es dann am Morgen schon früh taghell ist, stehe ich lieber rechtzeitig auf
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Grüße von
Rainer
(Sandy)
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07.06.2017 21:29
HolgiB 
Re: Holgis Kellerkollektor "Reload"

Hey Sandy,

ja, kann mir vorstellen, dass man nicht "normal" schläft, wenn es draussen so hell ist.
Mein Keller hat die Kellerdecke gut 80 cm über Erdoberfläche und die Kellerfenster sind mit der Unterkante etwa 15 cm über dem Erdboden.

Liebe Grüße,
Holger

08.06.2017 17:27
Sandy 

Administrator

Re: Holgis Kellerkollektor "Reload"

Mein Keller ist quasi unter der Erde, die Kellerdecke befindet sich in Höhe Erdoberfläche. So wie es aussieht, wurde seinerzeit beim Verputzen Seesand verwendet, was dann zu bestimmten Zeiten (wenn die Luftfeuchte außen steigt) zu Ausblühungen führt. Im Augenblick experimentiere ich mit dem elektrischen Luftentfeuchter, ich habe die mittlere Luftfeuchte nochmals gesenkt um zu sehen, ob dies die Ausblühungen verringert. Betroffen ist nur die Außenwand eines von zwei Räumen.
Wenn man bedenkt, dass mein Haus 60 Jahre alt ist, so hat sich der Keller noch ganz gut gehalten. Andere Kellerbesitzer haben richtig großen Ärger. Ob die neuen Techniken beim Kellerbau auf lange Sicht (ich denke im Zeitraum 50 Jahre) die Feuchtigkeit aufhalten, muss sich erstmal zeigen. Für mich kommt eine Kellersanierung im Fall der Fälle nicht in Frage, eher würde ich alles was gammeln kann rausräumen und dann nach mir die Sintflut.

Tageslicht: Wir haben hier im nördlichen Schleswig-Holstein bereits über 17 Stunden Tageslicht, ab ca. 13. Juni bis 30. Juni sogar durchgehende Dämmerung. Wir sind hier halt näher am Nordpol
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Grüße von
Rainer
(Sandy)
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09.06.2017 07:33
HolgiB 
Re: Holgis Kellerkollektor "Reload"

Moin Sandy,

gemessen daran, dass unser Haus schon fast 120 Jahre auf dem Buckel hat und wir auch im Bereich eines Fluß Altarms (Sumpfige Gebiete und kanalisierte Bäche rundrum) ist auch unser Keller in "gutem" Zustand. Ist ja relativ feucht, aber nicht so schlimm, dass man Pilze züchten könnte. Mein Werkzeug rostet halt ein bisschen, aber auch nicht ganz schlimm. Das Haus wurde an zwei Seiten mit Perimeterdämmung und Bitumenanstrich "trockengelegt", aber da wir eine "Doppelhaushälfte" haben, wäre nur noch die dritte Seite zum Gehsteig hin machbar. Ich drehe nicht durch. Im Keller der Mietwohnung stand man böse 1-2 cm Wasser als es tagelang geregnet hat und dort habe ich 5 cm Estrich mit Bitumenabdichtung nach unten und einer PVC Folie als Trennlage gemacht.

Bei 12 m² und 5 cm Stärke brauche ich dir glaube ich nicht erklären wie viele Säcke Estrich ich in den Keller geschleppt und angerüht habe.

Das gebe ich mir für meine beiden großen Keller (jeweils ~ 16 m²) garantiert nicht nochmal. Ich habe aber schon über andere Lösungsansätze nachgedacht wie ich den Kellerboden "versiegeln" kann ohne dass ich wieder soviel schleppen muss. Entweder das Versiegeln der Fläche mit Lastogum und späterem Fliesen. Oder generell die Verlegung von Waschbetonplatten. Alles nicht so "schön", aber immer noch bezahlbarer und besser handlebar als 60 Säcke Zement pro Keller runterzutragen und anzurühren.

Dieses Jahr werde ich mich aber erstmal damit begnügen meinen Abluftlüfter mit anzuklemmen und zu beobachten wie das Kellerklima wird.

LG,
Holgi

09.06.2017 08:28
Sandy 

Administrator

Re: Holgis Kellerkollektor "Reload"

In meinem Leben habe ich mich 1 x zum selber Anmischen einer großen Menge Beton überreden lassen - 1 x und nie wieder!!! Derjenige, der es angeleiert hatte, bekam natürlich nach dem ersten Sack "Rücken"

Mit Fertigbeton hättest du einfach nur einen Schlauch durchs Fenster führen können und dann rein mit dem Zeug in den Keller. Wie sieht es denn in der Zwischenzeit in dem besagten Kellerraum aus, steigt die Feuchtigkeit nicht in den Wänden hoch?
Den Fußboden zu fliesen hatte seinerzeit mein Vater auch und ich vermute, deshalb ist der Keller einigermaßen OK. Schauen wir mal, was bei unseren gänzlich verschiedenen Experimenten rauskommt

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Grüße von
Rainer
(Sandy)
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09.06.2017 10:48
HolgiB 
Re: Holgis Kellerkollektor "Reload"

Na ja, der Nachteil an dem Fertig Beton ist halt, dass du den halt auch verteilen musst und dann auch dass der Fertigbeton deutlich teurer ist als die Sackmethode

Ich hatte damals niemanden zum tragen und nach glaube ich gut 50 Sack a 40 kg, hatte ich nicht nur "Rücken".
Besagter Keller macht auf mich eigentlich einen ganz guten Eindruck. Zumindest optisch trockener als meine restlichen drei Keller mit dunklen und damit feuchten Flecken auf dem Boden.

Feuchte kann übrigens ansich (entgegen der landläufigen Meinung) nicht aufsteigen, da die Wand aus keinem homogenen Material besteht. Jede Mörtelfuge stellt schon eine Kapilarbremse dar. Was man allerdings häufig beobachten kann ist entweder Kondensat durch kalte Kellerwände und hohe Feuchte im Keller oder ggf wirklich drückendes Wasser, was durchaus auch seinen Weg zur Innenseite findet, wenn z.B. die Drainage fehlt.

Ich denke wirklich mittel und langfristig ist ne Fliesenschicht mit Lastogum dazwischen die beste & effektivste Lösung. Vielleicht nicht nach der reinen Lehre, aber meine Decke ist eh nicht so hoch und wenn ich noch 5-6 cm mit Bodenaufbau verliere, dann stoße ich mir beim Schrauben vielleicht die Birne an den Leuchtstoffröhren, die an der Decke hängen.

An die ganzen Chemielösungen mit Dichtschlämmen und was weiß ich für Giftmüll kann ich nicht so recht glauben. Zumal mein Keller kein Wohnraum sein soll, sondern halt nur nicht so feucht, dass alles rostet und gammelt. Und nicht mal das wäre ein Killkriterium, denn ich hab noch meine Scheune mit Nebengebäuden wo ich alles lagern könnte.

So, und nur genug des Off Topics

09.06.2017 16:08
Sandy 

Administrator

Re: Holgis Kellerkollektor "Reload"

Ok Holgi, wir sind vom Thema abgewichen, aber deine Aussage zur aufsteigenden Feuchte muss ich kommentieren:

Ein Kumpel bat mich vor ca. 20 Jahren um Rat, nachdem ich bei einer Renovierung vergammelte Steckdosen entdeckt hatte. Das alte Stallgebüde hatte keine Feuchtigkeitssperre auf dem Fundament. Durch meinen Nachbarn kannte ich eine damals noch junge Technik, nämlich das Verkieseln der Außenwände im unteren Bereich. Die Technik kennt inzwischen wohl jeder Hausbesitzer, deshalb gehe ich nicht näher darauf ein. Mein Kumpel hat sich die Arbeit gemacht und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Bei einer erneuten Renovierung im letzten Herbst habe ich die Steckdosen, die seinerzeit erneuert wurden, untersucht. Ergebnis: Alles noch wie neu, ein Zeichen dafür, dass die Feuchte gestoppt wurde.
In früheren Jahren wurden zum Stoppen der aufsteigenden Feuchte die Wände über dem Fundament Stück für Stück abgesägt und Bitumenpappe eingeschoben. Hier noch ein Link zum Thema:

https://mauerfeuchte.de/aufsteigende_feuchte/
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Grüße von
Rainer
(Sandy)
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